Eingewachsene Haare – Was tun?

Grundig EpiliererBeim Epilieren kommt es leider immer wieder vor, dass nachwachsende Haare einwachsen und sich entzünden. Das führt nicht nur zu einem unschönen Anblick, sondern auch teils starke Schmerzen. Der Grund für das häufige Einwachsen ist, dass die Haut während des langsamen Wachstums der Haare über der Haarwurzel zuwächst und das Haar anschließend nicht mehr „raus lässt“. Die schlechte Nachricht: Neigt die Haut dazu, Haare häufig einwachsen zu lassen, sollte die Verwendung von einem Epilierer nochmals überdacht werden. Die gute Nachricht: Dieser lästige Prozess kann mit wenigen Hilfsmitteln aufgehalten werden.

Woran erkenne ich ein eingewachsenes Haar?

Eingewachsene Haare - Was tun?Meist lässt sich ein eingewachsenes Haar ziemlich schnell als solches erkennen. Achten Sie bei der Pflege Ihrer Haut immer auf kleine, schwarze Pünktchen, die sich eventuell auch von der Haut abheben. Haben Sie eine solche Stelle gefunden, können Sie sich sicher sein, dass es sich dabei um ein eingewachsenes Haar handelt.

Nicht selten entwickelt sich die betroffene Hautpartie im Laufe der Zeit und bildet eine Art rötliche Pustel. Diese deutet darauf hin, dass das Haar droht, sich zu entzünden. Im schlimmsten Fall wird ein entzündetet Haar, das nicht behandelt wird, zu einem Abszess oder einem Furunkel.

Immer am Ball bleiben

Am wichtigsten ist es, dass Sie die Pflege Ihrer Haut niemals aus den Augen verlieren. Schon kurze Unterbrechungen können dazu führen, dass Haare schnell einwachsen. Am besten ist es, wenn Sie sich eine tägliche Pflegeroutine aneignen, welche schließlich zur Selbstverständlichkeit wird.

Darüber hinaus ist es auch wichtig, dass Sie beim Epilieren stets darauf achten, das Gerät richtig zu halten, um die Haare möglichst gerade herauszuziehen. Nicht selten wird ein eingewachsenes Haar nämlich durch die falsche Handhabung hervorgerufen.

Die richtige Pflege

Wenn Sie merken, dass Sie vermehrt zu eingewachsenen Haaren neigen, ist es am wichtigsten, dass Sie Ihre Haut regelmäßig peelen. Spezielle Handschuhe und Peelings sorgen dafür, dass die Haut immer rein bleibt und die Haare weniger schnell einwachsen. Peelings haben auch den Effekt, dass die Poren gereinigt werden und nicht mehr so schnell verstopfen. Dadurch wird der Weg für die Haare freigemacht.

Tipp! Darüber hinaus ist es auch immer empfehlenswert, wenn Sie nur in Wuchsrichtung der Haare epilieren. Auf diese Weise schonen Sie den Haarkanal und beugen zusätzlichen Irritationen vor.

Was tun, wenn das Haar bereits eingewachsen ist?

Wenn die Haare bereits eingewachsen sind, kann es helfen, spezielle Pflegeprodukte gegen das Problem anzuwenden. Diese sind in der Lage, die oberste Hautschicht sanft abzulösen, wodurch wiederum das Haar an die Oberfläche treten kann. Meist dauert es ein paar Tage, ehe Pflegeprodukte dieser Art ihre Wirkung zeigen.

Wenn Sie nicht so lange warten wollen, haben Sie auch die Möglichkeit, das eingewachsene Haar selbst zu „befreien“. Hierbei gilt jedoch höchste Vorsicht. Die Situation kann sich nämlich auch verschlechtern – beispielsweise, wenn sich die Stelle aufgrund mangelnder Hygiene entzündet.

So entfernen Sie ein eingewachsenes Haar:

Schritt Hinweise
Vorbereitung
  • Legen Sie eine Nadel und eine schmale Pinzette bereit
  • Desinfizieren Sie beide Utensilien (beispielsweise mit Alkohol)
  • Desinfizieren Sie Ihre Finger und die Haut um das eingewachsene Haar
Behandlung
  • Stechen Sie die betroffene Stelle vorsichtig mit der Nadel auf und tragen Sie die oberste Hautschicht ab
  • Ziehen Sie das Haar mit der Pinzette nach oben
Wichtige Tipps
  • Das Haar darf nicht entfernt werden!

Damit sich die Lage von einem eingewachsenen Haar nicht weiter verschlimmert, ist es außerdem wichtig, dass Sie darauf achten, folgende Dinge zu vermeiden:

  • Behandeln Sie es nicht selbst, wenn es sich bereits entzündet hat
  • Behandeln Sie es nicht selbst, wenn das Haar zu weit unten liegt
  • Epilieren Sie die betroffene Stelle nicht
  • Kratzen Sie die Stelle nicht auf

Wenn Sie merken, dass sich das Haar entzündet hat, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen. Liegt es hingegen einfach zu weit unten, kann Ihnen auch ein professioneller Kosmetiker helfen.

Ein eingewachsenes Haar nach dem Epilieren darf niemals ignoriert werden, da sich das Problem nicht von selbst lösen wird. Wenn Sie das Haar nicht selbst „befreien“ können, sollten Sie es von einem Arzt oder Kosmetiker machen lassen. Hilfreich ist es außerdem, wenn Sie dem Einwachsen mit Peelings und der richtigen Epilier-Technik entgegenwirken.

Vor- und Nachteile der Tipps gegen eingewachsene Haare

  • schnell umsetzbar
  • können vermieden werden
  • können einem Arztbesuch nicht immer vorbeugen

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